Was ist eine Vignettierung?

Vignettierung bedeutet, ein Helligkeitsabfall oder Abschattung an den Bildrändern und Ecken eines Bildes.
Dieser Randhelligkeitsabfall ist kein Abbildungsfehler und physikalisch ebenfalls nicht vermeidbar.
Die Vignettierung wird durch die Größe des Bildwinkels bestimmt, bei Objektiven mit kurzer Brennweite (zb.: Weitwinkel, Fisheye) und damit größerem Bildwinkel zeigt sich dieser Effekt am deutlichsten.

Crop-Kameras (Rot markiert) verfügen über einen kleinerer Bildsensor, somit über ein kleineren Bildausschnitt als ihr Vollformat Brüder, wo die Vignettierung sehr viel geringer ausfallen kann.

Korrektur einer Vignettierung:

Der Randabfall lässt sich mit relativ einfachen Mitteln korrigieren. 
Einige Kamerahersteller bieten die Möglichkeit eine Korrektur in der Kamera selbst vorzunehmen, jedoch wird diese Korrektur nur in JPG Bildern direkt gespeichert! Fotografierst du im RAW Modus, musst du eine externe Software nutzen.

Canon bietet eine Vigenttierungs-Korrektur direkt in der Kamera, jedoch nur für eigene Objektive!

Canon bietet eine Vigenttierungs-Korrektur direkt in der Kamera, jedoch nur für eigene Objektive!

Software Lösungen:

Alle größeren RAW-Konverter bieten die Möglichkeit, Profile für unterschiedlichste Kamera-Objektiv-Kombination abzurufen. Mit diesen könnt ihr dann eine Vollautomatische oder manuelle Korrektur vornehmen.

Canon Digital Photo Pro. und Nikons ViewNX2 RAW-Konverter beinhalten eine Vigenttierungs Korrektur, jedoch nur für eigene Objektive.

Canon Digital Photo Pro. und Nikons ViewNX2 RAW-Konverter beinhalten eine Vigenttierungs Korrektur, jedoch nur für eigene Objektive.

Softwarelösungen von Drittanbietern verfügen größtenteils auch über eine solche Korrektur. Eines der Populärstes Bildbearbeitung/Archivierungsprogramme ist Adobe Lighroom.

Adobe Lighroom

 

Hinweis:
Eine falsch aufgesetzte oder nicht passende Streulichtblende/Sonnenblende kann ebenfalls eine Abschattung am Bildrand verursachen!